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Daunenkissen vs. Nackenstützkissen - Welches Kissen passt zu mir?

Wachst du oft mit Nackenschmerzen auf, die jedoch im Laufe des Tages langsam verschwinden? Das könnte ein Hinweis dafür sein, dass die Schmerzen von einem falschen Kissen kommen. Generell entstehen Nackenverspannungen durch ständige Fehlhaltungen: das Arbeiten vor dem PC, gebeugt über dem Handy lehnen, oder aber angespannt im Auto sitzen. Auch in der Nacht können Schmerzen im Nackenbereich ausgelöst werden. Oft sind sie Folge eines zu hohen, zu flachen oder zu weichen Kissens. Ist das Kissen zu niedrig, knickt der Kopf nach unten ab. Ist das Kissen zu hoch, wird der Kopf, und vor allem der Hals, nach oben gedrückt. Aber auch das Schlafen in Bauchlage kann zu Nackenverspannungen führen, da der Kopf die gesamte Nacht zur Seite gedreht ist und die Hals- bzw. Nackenmuskulatur so keine Chance hat, sich ausreichend zu erholen. Um diesen Schmerzen vorzubeugen, ist demnach eine Kombination aus mehreren Dingen nötig: Tagsüber solltest du auf eine ergonomische Haltung achten und darauf, dass du dich genug bewegst. In der Nacht sollte das richtige Kissen für Entspannung sorgen. Doch welches ist das optimale Kissen für dich? Ist ein kleines Polster besser als ein großes? Sollte es eher hart oder weich sein, das Material aus Memory-Schaum oder einer Federfüllung bestehen? Das Angebot an Kopfkissen ist überaus vielfältig und für einen Leidgeplagten, der nicht regelmäßig auf der Suche nach neuen Kissen ist, eigentlich unüberschaubar. Darum geben wir dir im Folgenden einen Überblick über diese Punkte, sodass du garantiert das passende Kissen für dich findest: 

Morgenroutine Stretching
Foto: Antonioguillem on Adobe

 

Das richtige Kissen bei Nackenproblemen - darauf solltest du achten

Die Ausgangsfrage bei der Suche nach einem neuen Kissen sollte immer lauten: Welche ist meine bevorzugte Schlafposition?  

  • Rückenschläfer: Das häufigste Problem beim Schlafen in Rückenlage: Man bewegt sich kaum. Schläft man auf dem Rücken ein, erwacht man meistens auch wieder auf dem Rücken. Deshalb ist es wichtig, dass bei der Wahl des richtigen Kissens auf die Kopf- und Nackenhaltung geachtet wird. Deine Wirbelsäule sollte während des Schlafens in ihrer natürlichen S-Form bleiben. Ein typischer Fehler ist dabei, dass der Kopf zu hoch gelagert wird und die Wirbelsäule so in eine Bogenform verfällt. Um das zu verhindern, bietet sich ein flaches Kissen an. Durch seine Form hält das Kissen deinen Kopf in der für die Wirbelsäule optimalen Lage.

 

  • Bauchschläfer: Das Schlafen auf dem Bauch ist eher ungesund. Da man seinen Kopf in dieser Lage zwangsläufig auf die Seite drehen muss, steht der Nacken die gesamte Nacht unter Anspannung. Falls du ein Kissen verwenden möchtest, sollte dies sehr flach sein, damit dein Kopf nicht nach oben überstreckt und die Wirbelsäule nicht in Richtung Hohlkreuz gebogen wird. Zudem solltest du in dem Kissen möglichst nicht einsinken, damit du frei atmen kannst, ohne den Kopf noch stärker drehen zu müssen.

  

  • Seitenschläfer: In dieser Position solltest du das Schlafen ohne Kissen unbedingt vermeiden. Denn in dieser Stellung liegt der Kopf nicht direkt auf der Matratze, sondern hängt frei in der Luft. Wichtig ist hier, dass du ein etwas höheres Kissen wählst, damit der Bereich zwischen Matratze, Schulter und Kopf ausgefüllt ist, der Kopf nicht abknicken kann und die Halswirbelsäule so entlastet wird. Somit stellst du eine gerade Linie für einen gesunden Schlaf sicher.

 

Morgenroutine Stretching
Foto: Alco81 on Adobe

Nachdem du weißt welche Kissenhöhe mit deiner Schlafposition harmoniert, gibt es bei der Wahl des optimalen Polsters noch weitere Punkte zu beachten:  

1. Die richtige Größe

Die Standard-Kissengröße beträgt üblicherweise 80 x 80 cm. Für Jemanden mit Nackenproblemen sind dies allerdings nicht die optimalen Kissenmaße, da bei diesem Polster auch die Schultern mit auf dem Kissen liegen, sodass die unteren Halswirbel abknicken. Verspannungen sind die Folge. Aus rein ergonomischer Sicht empfehlen sich schmalere Kissen, in der Größe 40×80cm. Sie passen sich deinem Körper an und sorgen dafür, dass nur dein Kopf und dein Nacken auf dem Kissen liegen. Der Schlafkomfort ist so viel höher und du startest ausgeruht in den neuen Tag.

2. Das geeignete Material

Einen hohen Komfort bieten weiche und kuschelige Daunenkissen. Sie isolieren perfekt, sind temperaturausgleichend und von Natur aus atmungsaktiv. Daunen nehmen deine Körperwärme auf und speichern diese. Umgekehrt führen sie übermäßige Hitze oder Feuchtigkeit nach außen hin ab. Die bessere Stützkraft bietet dir allerdings ein Nackenkissen aus Memory-Schaum, welches sich besser deiner Kopfform anpasst. Durch eine anatomisch korrekte und druckentlastende Lagerung der Wirbelsäule kann die Schulter- und Nackenmuskulatur gut entspannen.

3. Das Zusammenspiel von Kissen & Matratze

Die Wahl des richtigen Kissens hängt auch mit der Matratze zusammen. Hier gilt: Je härter die Matratze ist, desto höher sollte das Kissen sein. Ist die Matratze eher weich, genügt ein flaches Kissen. Der Grund dafür ist, dass man stärker in die Matratze einsinkt, je weicher sie ist. Damit der Kopf nicht zu sehr nach hinten überstreckt wird, sollte das Kissen deshalb etwas flacher sein. Der Härtegrad und die Höhe des Kissens müssen deshalb immer auf die Eigenschaften der Matratze abgestimmt sein.

 

Daunenkissen vs. Nackenkissen – Was ist das Richtige für mich?

 

Liegst du zu Hause auf einer dir gut angepassten Matratze, ist die Ergänzung des richtigen Kissens kein Hexenwerk. Man kann davon ausgehen, dass du auf einer bequemen Matratze sowohl mit einem Nackenstützkissen als auch mit einem Daunenkissen gut schlafen wirst. Die Wahl des Kopfkissens hängt deshalb viel mehr von deinen persönlichen Vorlieben ab. Bist du eher ein Kuscheltyp? Würdest du auf einem Nackenstützkissen das Gefühl eines kuscheligen Kopfkissens vermissen? Viele vergessen diese persönlichen Bedürfnisse auf der Suche nach einem Kissen gegen Nackenschmerzen. Ein Kopfkissen hat viele Eigenschaften, die bei der Auswahl bedacht werden sollten. Um dir grob ein Bild machen zu können, haben wir einen Vergleich zwischen Nackenstützkissen und Daunenkissen für dich:

 

Nackenkissen

Daunenkissen

Stützkraft

Sehr gut

Gut

Kuschelfaktor

Gering

Sehr hoch

Haltbarkeit

3-5 Jahre

3-5 Jahre

Waschbarkeit

Kern nicht waschbar

Gut waschbar, sehr hygienisches Kissen

Für Rückenschläfer geeignet?

Ja, wenn das Kissen nicht zu hoch ist

Ja, wenn das Kissen nicht zu hoch ist.

Für Seitenschläfer geeignet?

Ja

Ja

Für Bauchschläfer geeignet?

Nein, da es zu hart ist

Ja, aber das Kissen solltemöglichst flach sein.

 

Zusammenfassung

Unsere grundsätzliche Antwort auf die Frage „Ergonomisches Nackenkissen oder Daunenkissen“ lautet: Beide Kissen können zu dir passen, vorausgesetzt, deine Matratze stützt dich in allen Zonen - vom Kopf bis zur Schulter - perfekt. Einen generellen Produkt-Tipp gibt es dabei nicht. Welches Kopfkissen du wählen solltest, hängt von deinen individuellen Bedürfnissen, körperlichen Eigenschaften und deiner Schlafposition ab. Auch die Größe des Kopfkissens ist entscheidend. Das Standard-Kissen mit einer Größe von 80 x 80 cm ist nicht unbedingt die beste Wahl, wenn du unter Nackenschmerzen leidest. Denn nur der Kopf und der Nacken sollen auf dem Kissen liegen, nicht aber die Schultern. Bei einem derart großen Kissen ist die Gefahr groß, dass die Schultern auf das Kissen rutschen, wodurch die Stützfunktion des Kissens zunichte gemacht wird. Das ideale Schlafkissen hat eine Größe von 40 x 80 cm. Wenn du diese Hinweise beachtest und dein Kopfkissen mit der Matratze aufeinander abstimmst, sollte es kein Problem sein, das richtige Kissen zu finden und den lästigen Nackenschmerzen damit endlich ein Ende zu setzen.